Aus dem Nachlass von Anna Elisabet Weirauch


Anlässlich der Magnus-Hirschfeld-Tage 2012 haben wir einige seltene Fotos und Dokumente aus dem Nachlass von Anna Elisabet Weirauch für euch zusammengestellt.

Anna Elisabet Weirauch wurde am 7. August 1887 in Galatz/Rumänien geboren. Vorallem berühmt für die annähernd 100 Erzählungen,  Theaterstücke, Kurzgeschichten, Artikel und Romane, darunter ihre wohl bekannteste Romantrilogie "Der Skorpion", war Weirauch aber auch eine begnadete Schauspielerin. Um die Jahrhundertwende kam sie mit Mutter und Schwester nach Berlin, wo sie von 1906 bis Kriegseintritt in insgesamt 82 Reinhardt-Inszenierungen am Deutschen Theater auftrat.
Nach dem Krieg widmete sie sich ausschließlich dem Schreiben und lebte, bis zu ihrem Tod am 21. Dezember 1970, mit der Niederländerin Helena Geisenhainer zusammen. A.E. Weirauch liegt auf dem Friedhof „Domkirchhof St. Hedwig“ in Berlin-Reinickendorf begraben.

um 1904 am Deutschen Theater
Ankündigung von "Ein Sommernachtstraum" in "Die Woche" 1906
Kostüm als "Die Milch" in "Der blaue Vogel"
"Orpheus in der Unterwelt" um 1906 (Weirauch Kopf rechte Wolke)
aus dem "Weltspiegel" vom 12. März 1916: "Gastspiel hervorragender Berliner Bühnenkünstler am Deutschen Theater in Kowno" (heute Kaunas, Litauen), Weirauch zweite v.r.
Der Skorpion, 1. Auflage, 1919
Rezensionen zu "Die kleine Dagmar" und "Der Skorpion" im "Berliner Tagblatt" vom 19. März und 27. August 1919
Brief der Redaktion der "Eleganten Welt" an Weirauch mit Rezension zu "Der Skorpion" 1930
Ankündigung Romanveröffentlichung o. D.
Ankündigung im "Berliner Lokal-Anzeiger" zum Roman "Das Schicksal der Nina van't Hell" 1924