Ein Stolperstein für Elli Smula

Am 16. November 2015 wurde in Berlin-Mitte gegenüber der Singerstr. 120 ein Stolperstein im Gedenken an Elli Smula (1914-1943) verlegt. Die Berliner Straßenbahnschaffnerin war 1940 als lesbisch denunziert und dann ins KZ Ravensbrück verschleppt worden.

Bei der gut besuchten Veranstaltung sprachen Claudia Schoppmann, Patin des Steins und Historikerin, und Monika Wissel, Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg a.D..

 

Rede von Claudia Schoppmann

Als Patin dieses Stolpersteins möchte ich Sie und Euch alle herzlich begrüßen. Wir sind heute hier, um an Elli Smula zu erinnern. Wer war diese Frau? Warum wurde sie 1940 verhaftet und ins KZ Ravensbrück verschleppt? Die Suche nach ihren Spuren erwies sich als schwierig. Deshalb werden Sie im Folgenden auch öfter Formulierungen wie vermutlich oder möglicherweise hören.

Elli Smula wurde kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs geboren, am 10. Oktober 1914 in Charlottenburg bei Berlin. Die Mutter, Martha Smula, arbeitete damals als Dienstmädchen in Hohenlychen in der Uckermark, etwa 100 km nördlich von Berlin. Vermutlich war sie in den dortigen Heilstätten für lungenkranke Frauen und Kinder beschäftigt.

Martha Smula wurde 1892 in Brieg an der Oder geboren. Die niederschlesische Stadt, 40 Kilometer südöstlich von Breslau, gehört heute zu Polen und heißt Brzeg. Martha Smula stammte aus einfachen Verhältnissen und arbeitete seit ihrem 14. Lebensjahr als Hausangestellte. Sie war evangelisch.

1911 kam ihr Sohn Willi zur Welt, drei Jahre später die Tochter Elli. Der Vater beider Kinder starb während des Ersten Weltkrieges als Soldat und wir wissen nicht, ob er seine Tochter je gesehen hat. Da Ellis Eltern nicht verheiratet waren, bekam Martha Smula keine Witwenpension und musste den Unterhalt für sich und ihre Kinder allein verdienen.

Später zog Familie Smula von Hohenlychen nach Berlin. Dort lebte eine Schwester von Martha Smula, vielleicht auch noch andere Familienangehörige. In den Berliner Adressbüchern ist sie ab 1937 als Gastwirtsangestellte in der Blumenstr. 92 im Bezirk Mitte verzeichnet. Es war ein typisches Berliner Wohnhaus mit vielen Mietparteien, das sich an der Stelle befand, an der wir jetzt stehen. Martha Smula wohnte mit ihrer Tochter im Seitenflügel im 4. Stock. (In derselben Straße wohnte einst auch Alfred Döblin, der mit seinem Großstadtroman „Berlin Alexanderplatz“ dieser Gegend ein literarisches Denkmal gesetzt hat.)

Elli Smula war als Arbeiterin tätig. Zu einer Berufsausbildung hatte vermutlich das Geld gefehlt, nachdem ihr Bruder Willi eine Tischlerlehre gemacht hatte. Vielleicht ging sie ab und zu ins „Resi Casino“, ein stadtbekanntes Berliner Tanzlokal, das sich vis-à-vis ihres Wohnhauses in der Blumenstr. 10 befand. Im „Resi“ gab es Tanzmusik mit großem Orchester und modernen Finessen wie Tischtelefonen, eine Saalrohrpost, Wasser- und Lichtspielen.

Ob Elli Smula einen Freund hatte – oder eine Freundin? Es gibt keine persönlichen Unterlagen (z.B. Briefe), die Rückschlüsse auf ihr Privatleben zulassen. Sie war ledig und wohnte bis zu ihrer Festnahme bei ihrer Mutter. Soweit bekannt, war sie nicht in der NSDAP oder einer Parteiorganisation wie dem BDM oder der NS-Frauenschaft.

Im Sommer 1940 wurde Elli Smula – sie war damals 25 Jahre alt – zur Arbeit bei der Berliner Verkehrs-Gesellschaft, kurz BVG, dienstverpflichtet. Die BVG musste täglich Zigtausende von Fahrgästen zu ihren Arbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie befördern. Da viele Arbeiter und Angestellte der BVG als Soldaten eingezogen waren, herrschte starker Personalmangel. Infolgedessen wurden mehr als 3000 Frauen zur Arbeit herangezogen. Auch als Schaffnerinnen – eine Arbeit, die bislang Männern vorbehalten war.

Am 23. Juli 1940 begann Elli Smula ihren Dienst bei der BVG im Bezirk Treptow. Im Straßenbahndepot in der Elsenstraße, Ausgangs- und Endpunkt einer ganzen Reihe von Straßenbahnlinien, wurde sie als Schaffnerin im Fahrdienst eingesetzt. Am selben Tag nahm auch Margarete Rosenberg dort die Arbeit auf. Die 30-jährige Frau, die wie Elli Smula nichtjüdisch war und ebenfalls keine Berufsausbildung hatte, war zuvor mehrere Jahre als Prostituierte tätig gewesen. Sie unterlag den behördlichen Schikanen gegenüber Prostituierten, das heißt sie musste sich regelmäßig bei der Gesundheitsbehörde auf Geschlechtskrankheiten untersuchen lassen. 1935 hatte Margarete Rosenberg einen ehemaligen Freier geheiratet.

Wenige Wochen nach ihrem Dienstantritt wurden beide Frauen von der Gestapo verhaftet – Elli Smula am 12. September 1940 bei der Arbeit, Margarete Rosenberg drei Tage später –, und ins Polizeigefängnis am Alexanderplatz eingeliefert.

Mindestens viermal wurden sie in den nächsten Wochen vom Polizeipräsidium in die Prinz-Albrecht-Straße 8 gefahren und dort getrennt verhört. Diese Adresse, seit 1933 Sitz der Gestapo-Zentrale und seit Kriegsbeginn des Reichssicherheitshauptamts, des europaweit agierenden Terrorapparats von Polizei und SS, war ein Synonym des Schreckens. (Dort befindet sich heute die Gedenkstätte „Topographie des Terrors“.)

Die Ermittlungen wurden von der Gestapo-Dienststelle IV B 1 c durchgeführt. Hinter dem Kürzel verbarg sich das Sachgebiet „Homosexualität“, das zum Referat für „Parteiangelegenheiten, oppositionelle Jugendliche und Sonderfälle“ gehörte. Maßgeblich zuständig für die Bekämpfung der Homosexualität beim Geheimen Staatspolizeiamt war Kriminalinspektor Friedrich Fehling, von 1934 (mit Unterbrechungen) bis Kriegsende.

Obwohl seit Kriegsbeginn in erster Linie die Kriminalpolizei für die Verfolgung homosexueller Männer verantwortlich war, blieb das Homosexuellendezernat bei der Gestapo-Zentrale weiter tätig und ermittelte im Jahr 1940 – allein in Berlin – gegen etwa 150 Männer wegen des Verdachts auf Homosexualität, wie der Historiker Andreas Pretzel herausfand. Dass auch Frauen beim Verdacht lesbischer Beziehungen von dieser Dienststelle verfolgt wurden, war bisher kaum bekannt.

Was Elli Smula und Margarete Rosenberg zur Last gelegt wurde, geht aus einem Vermerk des Homosexuellendezernats vom 26. September 1940 hervor. Darin heißt es:

„Bei der BVG wurde darüber Klage geführt, daß auf dem Straßenbahnhof in Treptow einige Straßenbahnschaffnerinnen angestellt seien, die regen Verkehr mit Kameradinnen ihres Betriebes in lesbischer Hinsicht unterhalten. So wurde behauptet, daß sie Arbeitskameradinnen mit in die Wohnung nehmen, sie unter Alkohol setzen und dann mit ihnen gleichgeschlechtlich verkehren. Am nächsten Tage seien die Frauen dann nicht in der Lage gewesen, ihren Dienst zu versehen. Dadurch wurde der Betrieb des Straßenbahnhofs Treptow stark gefährdet.“

Die BVG erstattete bei der Gestapo Anzeige, worauf eine eingehende Untersuchung angeordnet wurde. Wir wissen nicht, wer Elli Smula, Margarete Rosenberg und möglicherweise weitere Schaffnerinnen verraten hat. War es eine Kollegin oder ein Vorgesetzter? Die BVG, seit 1933 auf dem Weg zum „nationalsozialistischen Musterbetrieb“, hatte noch im selben Jahr einen sogenannten „Sicherheitsdienst“ eingerichtet, der der Einschüchterung der Belegschaft diente und Denunziationen Tür und Tor öffnete.

Margarete Rosenberg gab schließlich zu, „sich an Zechgelagen beteiligt und mit Frauen gleichgeschlechtlich verkehrt zu haben“. Aufgrund ihres „unsoliden Lebenswandels“ habe sie ihren Dienst nicht regelmäßig versehen, lautete das Fazit der Gestapo. War das Geständnis zutreffend? Kam es unter Misshandlungen zustande? Mit Sicherheit waren die Gestapobeamten bei den Verhören nicht zimperlich.

Anzunehmen ist, dass im Zuge der Ermittlungen weitere Straßenbahnschaffnerinnen und andere Kollegen vernommen wurden. Es sind jedoch keine Namen bzw. Vernehmungsprotokolle überliefert.

Sexuelle Handlungen zwischen Frauen fielen, anders als diejenigen zwischen Männern, nicht unter §175 des Strafgesetzbuches, somit konnte die Gestapo den „Fall“ nicht an die Justiz abgeben. Eine bloße Einstellung der Ermittlungen kam jedoch offenbar auch nicht in Frage. Die Gestapo verhängte stattdessen Schutzhaft – das bedeutete die Einweisung in ein Konzentrationslager, ohne Aussicht auf Entlassung. Rechtsmittel waren dagegen nicht zulässig.   

Elli Smula wurde am 10. Oktober 1940, ihrem 26. Geburtstag, zum letzten Mal verhört. Die nächsten Wochen verbrachte sie weiter im Polizeigefängnis am Alexanderplatz. Dort konnte sie ihre Mutter einmal unter Aufsicht sehen – und ihr zuflüstern, dass sie an Hunger leide. Am 30. November 1940, heute vor fast genau 75 Jahren, wurden Elli Smula und Margarete Rosenberg ins KZ Ravensbrück deportiert und – neben 56 weiteren Frauen – als „Neuzugänge“ registriert. „Staatsabträgliches Verhalten“ stand als Einweisungsgrund auf Margarete Rosenbergs Schutzhaftbefehl, und dies war vermutlich auch bei Elli Smula der Fall. Beide wurden den politischen Gefangenen zugeordnet, das heißt sie mussten im Lager einen roten Winkel tragen.

Auf der Zugangsliste des KZ Ravensbrück steht neben dem Haftgrund (politisch) bei beiden zusätzlich der Hinweis „lesbisch“. Bei Margarete Rosenberg findet sich diese Angabe auch noch im Januar 1945, als sie in ein anderes Lager verlegt wurde. Sie überlebte die Haftzeit von mehr als vier Jahren mit schweren gesundheitlichen Schäden und starb 1985.

Wir können uns heute kaum vorstellen, welch schrecklichen Lebensbedingungen Elli Smula im Lager ausgesetzt war, ohne ausreichende Ernährung und Kleidung, bei schwerer Arbeit und stundenlangem Appellstehen bei Wind und Wetter.

Wenn sie, wie andere Gefangene, einmal im Monat ihrer Mutter wenige Zeilen schreiben bzw. einen Brief von ihr erhalten durfte, so unterlag diese Post strenger Zensur. Im Juli 1943 erhielt Martha Smula ein Schreiben der Lagerverwaltung Ravensbrück. Darin wurde ihr mitgeteilt, dass ihre Tochter am 8. Juli 1943 „ganz plötzlich“ verstorben sei. 28 Jahre war Elli Smula damals alt. Starb sie an Hunger und Entkräftung? Oder an einer Krankheit, Folge der mangelhaften hygienischen Verhältnisse in den Blocks, die 1943 völlig überbelegt waren?

Oder trifft zu, was eine ehemalige Gefangene, Martha van Och-Soboll, 1956 aussagte? Och-Soboll kam 1941 als politische Gefangene nach Ravensbrück. Im folgenden Jahr war sie längere Zeit, bis Oktober 1942, im Krankenrevier. Dort, in der Tbc-Abteilung, habe sie beobachtet, wie mehrere Frauen, unter ihnen auch Elli Smula, von der Lagerärztin Dr. Herta Oberheuser mit einer Injektion getötet worden seien. Tatsächlich war Oberheuser an Menschenversuchen beteiligt, die unter Leitung des SS-Obergruppenführers und Professors Karl Gebhardt an etwa 75 polnischen Frauen durchgeführt wurden. Gebhardt leitete seit 1933 die Heilanstalten Hohenlychen, nur wenige Kilometer von Ravensbrück entfernt. Etwa im Juli 1943 verließ Oberheuser Ravensbrück und ging als Assistenzärztin nach Hohenlychen, inzwischen ein Kriegslazarett. Im Nürnberger Ärzteprozess gab sie 1947 unter anderem zu, dass sie im KZ Ravensbrück Häftlinge, die schwerkrank gewesen seien, mit Benzininjektionen getötet habe. Sie wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt,  jedoch bereits 1952 vorzeitig entlassen.

Möglicherweise hat sich Martha van Och-Soboll bei der Zeitangabe geirrt. Wenn Elli Smula bereits im Jahr 1942 durch Herta Oberheuser ermordet worden wäre, hätte man Martha Smula den Tod ihrer Tochter wohl nicht erst Monate später, im Juli 1943 mitgeteilt. Fest steht, dass die junge Frau an den mörderischen Folgen der Einweisung ins KZ Ravensbrück starb, in Gang gesetzt durch die Anzeige der BVG bei der Gestapo.

Elli Smula und Margarete Rosenberg wurden unter dem Vorwurf festgenommen, durch ihr Verhalten den „Betrieb des Straßenbahnhofs Treptow stark gefährdet“ zu haben. Auch wenn lesbische Handlungen nicht unter den §175 fielen, so verstießen sie doch zweifellos gegen das „gesunde Volksempfinden“ – umso mehr in einem kriegswichtigen Betrieb wie der BVG, von dessen reibungslosem Funktionieren in der Reichshauptstadt viel abhing.

Dass die Folgen einer Denunziation tödlich sein konnten, zeigt stellvertretend für viele das Beispiel von Elli Smula. Vor 25 Jahren stieß ich zum ersten Mal auf ihren Namen, als ich in der Gedenkstätte Ravensbrück nach Spuren lesbischer Frauen suchte. Ich freue mich, dass jetzt mit diesem Stolperstein an ihr kurzes Leben erinnert wird – und an das Verbrechen, das an ihr und Margarete Rosenberg verübt wurde.

Ich übergebe jetzt das Wort an Monika Wissel, ehemalige Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg und aktiv in der Stolpersteininitiative Charlottenburg.

Rede von Monika Wissel

Die Stolpersteine erinnern an die Berlinerinnen und Berliner, die in der Zeit des Nationalsozialismus politisch verfolgt, vertrieben, enteignet, deportiert und ermordet wurden. Sie werden vor deren letzten freiwillig gewählten Wohnsitz verlegt.

Der Künstler Gunter Demnig hat das Kunst- und Gedenkprojekt 1993 entwickelt und 1996 den ersten Stolperstein in der Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg verlegt.

Mittlerweile liegen in 500 Orten in Deutschland und in weiteren 18 europäischen Ländern

53 000 Stolpersteine, davon über 6 200 in Berlin. Sie erinnern nicht nur an Jüdinnen und Juden, sondern auch an Roma und Sinti, Menschen aus dem politischen und religiösen Widerstand, Opfer der sogenannten „Euthanasie“-Programme, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Menschen, die als „asozial“ stigmatisiert wurden und andere Verfolgte.

Inzwischen engagieren sich Initiativen in jedem Berliner Bezirk für dieses Gedenkprojekt. Sie sind Ansprechpartner für Angehörige im In- und Ausland von in der Zeit des Nationalsozialismus deportierten und ermordeten Opfern. Sie sind auch Ansprechpartner für zahlreiche Hausgemeinschaften, die die Geschichte ihrer Häuser und ihres Wohnumfeldes erforschen.

Stolpersteine werden auch durch Jugendliche initiiert, entweder im Rahmen des Unterrichts oder durch außerschulische Gruppen. So haben Schülerinnen und Schüler der Cecilien-Grundschule in Wilmersdorf in den Unterlagen ihrer Schule recherchiert und dabei festgestellt, dass in der NS-Zeit fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler die Schule verlassen musste. Danach haben sie begonnen, nach den Schicksalen zu forschen und einzelne in die Öffentlichkeit zu bringen.

Daneben beschäftigen sich auch viele Stolperstein-Patinnen und Paten mit der Geschichte der Opfer und halten nicht selten nach der Verlegung noch Kontakt mit deren Nachkommen.

Oder Angehörige von Opfern suchen nach Spuren in der Familiengeschichte im In- und Ausland und stoßen auf Familienangehörige, von deren Existenz sie bisher nichts wussten.

Mit der Verlegung der Stolpersteine wird nicht – wie anfangs befürchtet – ein Schlussstrich unter die Vergangenheit gesetzt. Im Gegenteil ist sie Anlass für eine lebendige und andauernde Auseinandersetzung vieler Menschen mit unserer Geschichte.

Jeder Stolperstein ist ein von Hand einzeln hergestelltes Kunstwerk des Bildhauers Michael Friedrichs-Friedländer. Da das Gedenkprojekt und damit die Nachfrage sich ständig ausweitet, kommt er, der monatlich 400 Stolpersteine produziert, inzwischen an seine Kapazitätsgrenze. Auf die Frage, ob es nicht einfacher wäre, sie maschinell herzustellen, antwortet er: „ Keinesfalls! So individuell die Schicksale waren, so individuell soll auch die Gestaltung der Erinnerung an sie sein. Ich schlage jeden Buchstaben, jede Zahl einzeln mit den Schlagstempeln in die Messingbleche. Die Schicksale und die Ereignisse, die dahinter stehen, lassen mich kaum noch los.“

Jeder Stolperstein ist somit ein Einzelstück – ein kleines Denkmal für Menschen, die keine Gräber haben.

Die Nationalsozialisten haben ihre Existenzen vernichtet und wollten ihre Namen auslöschen. Hier werden die Namen der Ermordeten an die Orte zurückgeholt, wo sie zuletzt freiwillig gelebt haben.

Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.