Veranstaltung gemeinsam mit FFBIZ - das feministische Archiv I

30 Jahre Maueröffnung - ein Jubiläum - eine Erzählung?

Zeitzeuginnengespräche - 1989 aus lesbisch/feministischer Perspektive
Christina Thürmer-Rohr

07. November 2019, 19:30 Uhr - Sharehaus Refugio

Wie haben Aktivist*innen der Lesben-/Frauenbewegung die Umbrüche 1989 erlebt? Wie wurde die Öffnung der Mauer und ihre Konsequenzen innerhalb der Ost- und WestberlinerLesben-/Frauenbewegungen rezipiert? Welche Kontakte und Bündnisse entstanden um 1989 und in den Folgejahren?

In der dreiteiligen Veranstaltungsreihe wollen FFBIZ - das feministische Archiv und Spinnboden Lesbenarchiv & Biblitohek die deutsch-deutschen Erzählungen zu 1989 aus einer lesbisch-feministischen Perspektive betrachten und jeweils eine Aktivist*in der Frauen-/Lesbenbewegungen zu Wort kommen lassen.

Christina Thürmer-Rohr erzählt im einstündigen Interview aus Westberliner Sicht von ihren Erfahrungen. Sie ist Sozialwissenschaftlerin, feministische Theoretikerin und Musikerin und gehört zu den Pionierinnen für Frauen- und Geschlechterforschung an deutschsprachigen Hochschulen.

Eine Veranstaltung von FFBIZ - das feministische Archiv (www.ffbiz.de) und Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek mit Christina Thürmer-Rohr. Das Interview führt Katja Koblitz.

Datum: 07. November 2019 (Do), 19:30 Uhr
Ort: Sharehaus Refugio, Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin
Eintritt: frei
Keine Anmeldung nötig

Veranstaltung mit der Gedenkstätte Berliner Mauer

Queer-feministische Perspektiven auf den Mauerfall

Zeitzeuginnenpodium mit Bettina Dziggel (Lesben in der Kirche) und Christina Karstädt (viel zu viel verschwiegen ...)

09. November 2019, 15:45 Uhr - Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Gedenkstätte Berliner Mauer präsentiert am Jahrestag des Mauerfalls ab 14 Uhr drei Podien mit neuen Perspektiven zur Umbruchszeit 1989/1990, darunter eines mit Bettina Dziggel (aktiv in der Ostberliner Gruppe Lesben in der Kirche) und Christina Karstädt (Regisseurin u.a. des Films "viel zu viel verschwiegen - Lesbische Frauen in der DDR"). Das Interview mit den beiden Aktivist*innen der Ost-Frauen-/Lesbenbewegungen führt Katja Koblitz.

Mit beiden Zeitzeug*innen konnte das FFBIZ - das feministische Archiv (www.ffbiz.de) und Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek e.V. im Rahmen des Projekts "Friedliche Revolution? Lesbisch-feministische Perspektiven auf 1989" von Anfang bis Mitte 2019 Interviews führen.

Termin:09. November 2019, 14 Uhr (Start) und 15:45 Uhr (Beginn des Podiums)
Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer (Besucherzentrum), Bernauer Str. 111, 13355 Berlin
Eintritt: frei
Keine Anmeldung nötig

Veranstaltung mit dem Lernort Keibelstraße

"frau anders" - Lesben-Gruppen zwischen Bürgerrechts- und Homosexuellenbewegung

Werkstattgespräch mit Maria Bühner

14. November 2019, 19 Uhr - Lernort Keibelstraße

Die Agentur für Bildung - Geschichte, Politik und Medien e.V. führt seit September eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Unangepasst. Repressionserfahrungen von Frauen* in der DDR" durch. Diese Veranstaltungsreihe richtet den Fokus auf randständige Frauen*(gruppen), die politisch, sozial, (sub-)kulturell von den sozialistischen Normen und Leitbildern in der DDR abwichen. Welche Sozialisierungen, Vorstellungen und Ideen hatten nichtkonform lebende Frauen? Wie und mit welchen Folgen gerieten sie in Konfrontation mit dem Staat?

Im Mittelpunkt des Werkstattgesprächs mit Maria Bühner, Kulturwissenschaftlerin und Aktivistin in Leipzig, stehen das Leben von lesbischen Frauen in der DDR und die vielfältigen Aktivitäten der Lesben-Gruppen in der DDR. Lesben-Gruppen bildeten sich zu Beginn der 1980er Jahre in Ost-Berlin und anderen größeren Städten der DDR. Sie fanden u.a. unter dem Dach der Kirche erstmals die Möglichkeit, sich zusammenzuschließen und ihre Diskriminierungserfahrungen als Frauen* und Homosexuelle zu problematisieren. Das Werkstattgespräch thematisiert die spezifische Lebenssituation von Lesben vor 1989, ihren kritischen Blick auf die patriarchal gesprägte DDR-Gesellschaft und beispielhaft ihre Erfahrungen von Repression und Zersetzung durch das MfS. Das Werkstattgespräch moderiert Katja Koblitz (Spinnboden).

(Foto: Robert-Havemann-Gesellschaft/Bettina Dziggel)

Termin:14. November 2019, 19 Uhr
Ort: Lernort Keibelstraße c/o Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Bernhard-Weiß-Straße 6, 10178 Berlin
Eintritt: frei
Anmeldung erbeten unter: rothe@agentur-bildung.de

Veranstaltung gemeinsam mit FFBIZ - das feministische Archiv II

30 Jahre Maueröffnung - ein Jubiläum - eine Erzählung?

Zeitzeuginnengespräche - 1989 aus lesbisch/feministischer Perspektive

Katharina Oguntoye

21. November 2019, 20 Uhr - Aquarium (Südblock)

Wie haben Aktivist*innen der Lesben-/Frauenbewegung die Umbrüche 1989 erlebt? Wie wurde die Öffnung der Mauer und ihre Konsequenzen innerhalb der Ost- und Westberliner Lesben -/Frauenbewegungen rezipiert? Welche Kontakte und Bündnisse entstanden um 1989 und in den Folgejahren?

In der dreiteiligen Veranstaltungsreihe wollen FFBIZ - das feministische Archiv und Spinnboden Lesbenarchiv & Biblitohek die deutsch-deutschen Erzählungen zu 1989 aus einer lesbisch-feministischen Perspektive betrachten und jeweils eine Aktivist*in der Frauen-/Lesbenbewegungen zu Wort kommen lassen.

Katharina Oguntoye erzählt im einstündigen Interview aus Westberliner Sicht von ihren Erfahrungen. Sie war Mitbegründerin der Gruppe Schwarze Frauen in Deutschland ADEFRA, Mitherausgeberin der Publikation "Farbe bekennen" und arbeitet zur Zeit als Projektleiterin von Joliba - Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V. (www.joliba.de).

Eine Veranstaltung von FFBIZ - das feministische Archiv (www.ffbiz.de) und Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek mit Katharina Oguntoye. Das Interview führt Katja Koblitz.

Datum: 21. November 2019 (Do), 20 Uhr
Ort: Aquarium (Südblock), Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin
Eintritt: frei
Keine Anmeldung nötig

Veranstaltung mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld

"Die Wahrheit interessiert mich weniger als der Mythos."

Lesung mit Angela Steidele

22. November 2019, 19 Uhr - Haus der Poesie

Angela Steidele hat sich mit dem Leben und Lieben von Lesben insbesondere in der Zeit vor 1850 auseinandergesetzt. Die Literaturwissenschaftlerin und Autorin recherchierte zu unbekannten, unbeachteten und unentdeckten Frauen und veröffentlichte in den vergangenen Jahren hochgelobte Romane und Essays, die sich den Leben der lesbischen Protagonistinnen auf poetische Weise annähern.

In einer Kooperationsveranstaltung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit der L-Mag und dem Spinnboden Lesbenarchiv sprechen wir mit Angela Steidele über ihr Werk. Die Moderation des Abends führt Gudrun Fertig.

Termin:22. November 2019, 19 Uhr
Ort: Haus der Poesie (auf dem Gelände der Kulturbrauerei, Haus 8), Knaackstr. 97, 10435 Berlin
Eintritt: frei
Keine Anmeldung nötig

Veranstaltung mit dem Queeren Kulturhaus E2H

queer(ing) xmas - Positionen der Zuneigung

Vernissage der Ausstellung

01. Dezember 2019, 16 Uhr - Sonntags-Club

Den ganzen Dezember hindurch soll in dem von Mesaoo Wrede kuratierten Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt das traditionell christlich konnotierte Weihnachsfest queer interpretiert werden.

Die Ausstellung präsentiert Werke von über zwanzig internationalen LGBTIQ*-Künstler*innen. Sie wird begleitet von mehreren Events, darunter einer Performance und Lesung von Traude Bührmann zum 50jährigen Erscheinen der "Guérilleres" von Monique Wittig (05. Dezember, 16-18 Uhr). Zudem wird täglich eine von 24 Türen im Kunstweihnachtskalender geöffnet und aus Zusendungen soll eine Fotoinstallation "Die Familie meiner Wahl" entstehen.

(Foto: Roswitha Baumeister)

Termin:01. Dezember 2019, 16 Uhr
Ort: Sonntags-Club, Greifhagener Str. 28, 10437 Berlin
Eintritt: frei
Keine Anmeldung nötig

Veranstaltung gemeinsam mit FFBIZ - das feministische Archiv III

30 Jahre Maueröffnung - ein Jubiläum - eine Erzählung?

Zeitzeuggespräche - 1989 aus lesbisch/feministischer Perspektive

Ursula Sillge

13. Dezember 2019, 20 Uhr - Sonntags-Club

Wie haben Aktivist*innen der Lesben-/Frauenbewegung die Umbrüche 1989 erlebt? Wie wurde die Öffnung der Mauer und ihre Konsequenzen innerhalb der Ost- und WestberlinerLesben -/Frauenbewegungen rezipiert? Welche Kontakte und Bündnisse entstanden um 1989 und in den Folgejahren?

In der dreiteiligen Veranstaltungsreihe wollen FFBIZ - das feministische Archiv und Spinnboden Lesbenarchiv & Biblitohek die deutsch-deutschen Erzählungen zu 1989 aus einer lesbisch-feministischen Perspektive betrachten und jeweils eine Aktivist*in der Frauen-/Lesbenbewegungen zu Wort kommn lassen.

Ursula Sillge erzählt im einstündigen Interview aus Ostberliner Sicht von ihren Erfahrungen. Sie promovierte über die Situation von Lesben in der DDR, ist Autorin von "Un-sichtbare Frauen. Lesben und ihre Emanzipation in der DDR", war langjährige Leiterin des Sonntags-Clubs (www.sonntags-club.de) und ist im Vorstand des Lila Archivs (www.lilaarchiv.de).

Eine Veranstaltung von FFBIZ - das feministische Archiv (www.ffbiz.de) und Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek mit Ursula Sillge. Das Interview führt Katja Koblitz.

Datum: 13. Dezember 2019 (Fr), 20 Uhr
Ort: Sonntags-Club, Greifhagener Str. 28, 10437 Berlin
Eintritt: frei
Keine Anmeldung nötig

BISHERIGE VORTRÄGE

Veranstaltung von Maneo e.V.

Spurensuche im Regenbogenkiez - Historische Orte und Schillernde Persönlichkeiten

Veranstaltung von Maneo e.V. mit Katja Koblitz, Claudia Schoppmann und Karl-Heinz Steinle

10. Oktober 2019, 19 Uhr - Rathaus Schöneberg


Bewusstsein darüber, dass schon vor 100 Jahren Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*personen und Intersexuelle in Schöneberg Nord und benachbarten Regionen in ein buntes und schillerndes Szeneleben eintauchen konnten, ist bei vielen Menschen in Berlin kaum vorhanden. Umso überraschter schauen sie auf, wenn sie davon erfahren.

Wissen über die Allgegenwärtigkeit von LSBT* in Kulturen und Gesellschaften hilft, gesellschaftliche Toleranz und Akzeptanz von LSBTI* zu fördern und lenkt den Blick darauf, dass Menschen verschieden sind, dass sexuelle Vielfalt zur menschlichen Natur gehört.

Mit dem im Mai 2018 veröffentlichten "Kiezgeschichten Band 2" wird die Spurensuche auf historischem Terrain fortgesetzt. In der Veranstaltung präsentieren die Historikerinnen Dr. Claudia Schoppmann und Katja Koblitz sowie der Historiker Karl-Heinz Steinle Rechercheergebnisse zum veröffentlichten Buch.

Eine Veranstaltung von Maneo e.V. Berlin (www.maneo.de).

Termin: 10. Oktober 2019 (Do), 19 Uhr
Ort: Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Saal, Am Rathaus 2, 10825 Berlin
Eintritt: frei
Keine Anmeldung nötig

Veranstaltung der Bücherfrauen Berlin e.V.

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv. Die neue Adresse für Lesben- und Frauengeschichte

Vortrag mit Sabine Balke (Digitales Deutsches Frauenarchiv) und Katja Koblitz (Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek)

09. Oktober 2019, 20 Uhr - Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek

Die spannende und teils noch immer unbekannte Geschichte der Frauen- und Lesbenbewegung aufzuspüren, zu bewahren und bekannt_er zu machen war und ist die wichtige Aufgabe feministischer Archive, Dokumentationsstellen und Bibliotheken. Erstmals im deutschsprachigen Raum werden seit September 2018 mit dem Onlineportal Digitales Deutschen Frauenarchiv (DDF) bestehende Daten zusammengeführt, digitalisiert und mit weiterführenden Informationen zu feministischer Bewegungsgeschichte verbunden.

Sabine Balke berichtet über den Aufbau des DDF und Katja Koblitz gibt Einblicke in das Video- und Digitalisierungsprojekt "Friedliche Revolution? Lesbisch-feministische Perspektiven auf 1989", das Anfang bis Mitte 2019 in einer Kooperation von FFBIZ - das feministische Archiv und Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek realisiert wurde.

Eine Veranstaltung der Bücherfrauen/ Women in Publishing Berlin e.V. (www.buecherfrauen.de) in Zusammenarbeit mit dem Digitalen Deutschen Frauenarchiv (www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de) und dem Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek e.V.

Termin: 09. Oktober 2019 (Mi), Einlass 19:30 Uhr, Start 20 Uhr
Ort: Spinnboden e.V., Anklamer Str. 38, 10115 Berlin, 2. Hinterhof, 2. Stock
Barrierefreiheit: barrierefrei zugänglich über Fahrstuhl; keine barrierefreie Toilette
Eintritt: frei (Spenden für die Arbeit des Spinnbodens willkommen)
Keine Anmeldung nötig