Reihe "7 Fragen an ..."

7 Fragen an ... Klassiker*innen der queer-feministischen Theorie (ONLINE)

Nächster Termin: 03. September 2021, Freitag, 19 Uhr:

"7 Fragen an das Werk von Virginia Woolf"

mit Franziska Rauchut, M.A. (Berlin)

Dies ist eine Reihe, welche Leben und Werk von Klassiker*innen der queer-feministischen Theorie auf niedrigschwellige und kurzweilige Art und Weise vorstellen und diskutieren will. Alle dürfen die Fragen mitbringen, die sie schon immer mal stellen wollten. Aber Achtung - es dürfen insgesamt nur 7 Fragen sein! Die geschlechterforschende Medienwissenschaftlerin Franziska Rauchut wird durch den Abend führen und die Diskussion leiten.

Bisher gab es schon Fragen an das Werk/Leben von Simone de Beauvoir, Adrienne Rich, Judith Butler und bell hooks.

Nun folgt der nächste Teil mit 7 Fragen an das Werk von Virginia Woolf.

Eure Fragen – es dürfen gerne auch kuriose und kritische sein ‒ werden vor Beginn des Workshops per Mail eingesammelt und wir stimmen gemeinsam im Workshop darüber ab, welche 7 Fragen uns in den kommenden 70 Minuten beschäftigen werden. Tipp: Legt Euch ein Smartphone neben Euren Computer – vielleicht werden wir es brauchen ;-).

Ein Angebot mit Workshopelementen für Frauen*, Lesben, Bi-, Trans-, Inter- und Queer-Personen.

Maximal 25 Personen.

Treffpunkt: Online, via Zoom (der Einladungslink wird per Mail verschickt)

Teilnahmebeitrag: 2 € regulär, 1 € ermäßigt (Spenden darüberhinaus für die Arbeit des Spinnbodens willkommen)

Reihe Lost and Found @ Spinnboden

Lost and Found @ Spinnboden (NEU!)

Nächster Termin: 18. Juni, Freitag, 19:30 Uhr  (ONLINE)

"Queer Home Berlin? Lesbisch-queeres Leben in Berlin 1945-1970 "

Lesung und Gespräch mit Dr. Andrea Rottmann über lesbisch-feministische Archive und queere Geschichte

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit unseren Kolleg*innen vom FFBIZ - feministisches Archiv. Teil zwei der Veranstaltung findet am 09. Juli, Freitag, 19:30 Uhr (ONLINE) vom FFBIZ aus statt.

Wie lebten lesbische Frauen in Berlin in der Zeit zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Lesbenbewegung der 1970er Jahre? Andrea Rottmann hat ihre Dissertation über queere Räume und Selbstentwürfe in Ost- und West-Berlin in dieser Zeit geschrieben und arbeitet aktuell an einer Buchpublikation zum Thema. In zwei Veranstaltungen (18. Juni @Spinnboden und 09. Juli @FFBIZ) liest sie aus unterschiedlichen Kapiteln ihres Buches vor und gibt anhand von Materialien aus den lesbisch-feministischen Archiven in Berlin Einblicke in verschiedene Biografien und Lebenswelten. Im Gespräch diskutieren Archivar*innen und Zuhörer*innen über queere Archivarbeit und lesbische Geschichtsschreibung.

Andrea Rottmann ist Historikerin und Kulturwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Geschlechter- und Sexualitätengeschichte. Sie hat in Ann Arbor/Michigan in den USA promoviert. Ihre Dissertation "Queer Home Berlin? Making Queer Selves and Spaces in the Divided City, 1945-1970" wurde mit den Dissertationspreisen der Coalition of Women in German und des Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung ausgezeichnet. Aktuell überarbeitet sie die Dissertation für Publikationen auf Englisch und Deutsch. Sie interessiert sich für die Geschichte krimineller queerer Figuren wie der "kriminellen lesbischen Frau" oder des"Strichjungen", für Überschneidungen von Geschlecht, Sexualität und "Asozialität" und für queere und dekoloniale Archivpraktiken.

Der bebilderte Vortrag ist Teil der Reihe Lost and Found @ Spinnboden. Sie will einmal im Quartal lesbisch-queer-feministische Geschichte(n) mit Funden aus dem Spinnboden Lesbenarchiv bzw. laufende Recherchen im Archiv nahebringen.

Foto: FFBIZ - feministisches Archiv, alle Rechte vorbehalten.

Treffpunkt: Online via Zoom (Link bei Anmeldung)
Teilnahmebeitrag: 2 € regulär, 1 € ermäßigt (Spenden darüberhinaus für die Arbeit des Spinnbodens willkommen)
Anmeldung für den Spinnboden (18. Juni) an: beratung@spinnboden.de Anmeldung für das FFBIZ (09. Juli, kostenlos) an: veranstaltungen@ffbiz.de