100 Jahre Frauenwahlrecht - Der Kampf um Gleichberechtigung geht weiter

Kabarettistische Festveranstaltung zu 100 Jahren politischer Teilhabe von Frauen* in Deutschland

Am 19. Januar 1919 war es soweit: Frauen* in Deutschland konnten erstmals wählen und sich in Parlamente wählen lassen. Vorangegangen war ein langer Kampf um die volle politische Teilhabe, aber auch um Gleichberechtigung in Bildung, Arbeit, Recht und körperlicher Selbstbestimmung. Das Netzwerk der Berliner Lesben-/Frauenarchive und -bibliotheken würdigt diese Aktivitäten und ruft zugleich ins Bewusstsein, dass demokratische Teilhabe und Gleichberechtigung auch heute noch keine Selbstverständlichkeit sind.

Wir laden Sie herzlich ein zu einer Festveranstaltung, bei der der humoristische Film "Anna Müller-Lincke kandidiert" (1919), live am Klavier begleitet von Eunice Martins, gezeigt wird. Sigrid Grajek singt Lieder der großen lesbischen Diseuse der 1920er Jahre Claire Waldoff und Sunna Huygen performt einen kabarettistischen Act mit aktuellen Bezügen. Zudem können Sie historische Bücher und Dokumente zur Frauenbewegung aus den Beständen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin bestauen sowie die Ergebnisse des Mädchen*projekts "feminationSZ" zu 100 Jahre Frauen-Rollen kennenlernen. Im Anschluss findet ein "Get together" statt.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und großzügig unterstützt von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und deren Freundeskreis.

Wann? 19. Januar 2019 (Samstag), 18 Uhr
Wo?      Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breite Str. 30-36, 10178 Berlin

Eintritt frei, barrierefreier Zugang zum Berlin-Saal nur über den Haupteingang

HerStories - Vortragsreihe zu lesbisch-queer-feministischen Geschichte(n)

Erster Termin: 25. Januar 2019, Freitag, 19 Uhr
Frauen- und Lesbenbewegung um 1900

Um 1900 war sowohl die Frauen- als auch die Homosexuellenbewegung unübersehbar. Stritten die einen für eine gesellschaftliche und politische Gleichstellung, kämpften die anderen für eine Entkriminalisierung schwulen Begehrens. Doch welche Rolle nahmen frauenliebende Frauen in den Diskussionen ein? Welche Vorurteile bestanden, wie artikulierten sich "lesbische" Frauen um 1900 und welche Solidaritäten wurden ausgesprochen, aber auch verweigert? Der bebilderte Vortrag ist der Auftrakt der Reihe HerStories von Katja Koblitz. Die Reihe will FrauenLesben*einmal im Quartal lesbisch-queer-feministische Geschichte(n) nahebringen.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, noch gemeinsam bei einer Tasse Tee zusammen zu sitzen und zu diskutieren.

Treffpunkt: Spinnboden e.V., Anklamer Str. 38, 10115 Berlin, 2. Hinterhof, 2. Stock
Barrierefreiheit: barrierefrei zugänglich über Fahrstuhl; keine barrierefreie Toilette
Teilnahmebeitrag: nein (Spenden für die Arbeit des Spinnbodens willkommen)
Keine Anmeldung nötig, Infos unter 4 48 58 48 oder beratung@spinnboden.de

Offene Lesung im Spinnboden

Erster Termin: 21. Februar 2019, Donnerstag, 19 Uhr
moderiert von Isabel Morgenstern, M.A.


Du hast selbst geschriebene Texte in der Schublade? Dann heraus damit und zur Lesung in den Spinnboden! Egal ob Du viel oder wenig schreibst, ob kreativ, literarisch oder experimentell - einmal im Quartal gibt es für Lesben die Möglichkeit, im Spinnboden eigene Texte vorzulesen und auf Wunsch zu besprechen.

Moderiert wird die Offene Lesung von Isabel Morgenstern, M.A. in Biografischem und Kreativem Schreiben.

Anmeldung für Frauen, die vorlesen wollen, bis zum 14.02.2019 unter beratung@spinnboden.de

Treffpunkt: Spinnboden e.V., Anklamer Str. 38, 10115 Berlin, 2. Hinterhof, 2. Stock
Barrierefreiheit: barrierefrei zugänglich über Fahrstuhl; keine barrierefreie Toilette
Teilnahmebeitrag: nein (Spenden für die Arbeit des Spinnbodens willkommen)

Anmeldung für jene, die vorlesen wollen, bis zum 14.02.2019 unter beratung@spinnboden.de
Publikum ohne Anmeldung willkommen 

Feministisch Lesen durch die Nacht

Nächster Termin: 23. März 2019, Samstag, ab 19 Uhr

Wir öffnen ab 19 Uhr bis Mitternacht – für alle, die an einem Samstagabend in Gesellschaft stöbern und schmökern wollen. Eigene Getränke etc. dürfen gerne mitgebracht werden. Es sind alle Interessierten herzlich willkommen!
 
Idee dieser Lesenacht ist, dass es abseits des normalen Betriebs und gewöhnlicher Wochentage noch schöner sein kann, in alte Bücher hineinzulesen und unbekannte zu entdecken Zum Beispiel auch unter den vielen Büchern, die wir nicht verleihen können (weil sie größtenteils nicht ersetzbar sind) – den feministischen und lesbischen/queeren Theoriewerken, Biographien, Büchern, die von Frauengeschichte handeln, von Matriarchatsfoschung u.v.m.
Wer dann noch Lust hat, sich mit anderen Interessierten darüber auszutauschen, ist bereits in guter Gesellschaft. Natürlich kann auch einfach in Ruhe Tee getrunken und ein Krimi gelesen werden. Es wird also kein Programm o.Ä. geben.Wir freuen uns auf Euch!

Treffpunkt: Spinnboden e.V., Anklamer Str. 38, 10115 Berlin, 2. Hinterhof, 2. Stock
Barrierefreiheit: barrierefrei zugänglich über Fahrstuhl; keine barrierefreie Toilette
Teilnahmebeitrag: nein (Spenden für die Arbeit des Spinnbodens willkommen)
Keine Anmeldung nötig, Infos unter 448 58 48 oder beratung@spinnboden.de